Wurzelbehandlung 2017-06-11T21:58:11+00:00

Wurzelbehandlung

Das Beste vornweg:

Unsere Zahnärzte arbeiten alle mit stark vergrößernden Lupenbrillen für eine noch präzisere und sicherere Behandlung!

Wurzelbehandlung

Im Inneren jedes gesunden Zahnes befindet sich das Zahnmark, bestehend aus Blutgefäßen und Nerven. Bei einer tiefen Karies oder wenn ein großes Stück des Zahnes abbricht, können Bakterien in das Zahnmark gelangen. In seltenen Fällen kann das Zahnmark auch über eine tiefe Zahnfleischtasche infiziert werden. Dies führt zu einer mitunter sehr schmerzhaften Entzündung, die das Gewebe unumkehrbar zerstört. Das weitere Vordringen der Erreger und die Abbauprodukte des absterbenden Zahnmarks (so genannte Toxine, etwas ähnliches wie Leichengift) verursachen eine Abwehrreaktion des Körpers rund um die Wurzelspitze herum. Diese Entzündung an der Zahnwurzel kann über einen längeren Zeitraum schmerzfrei und unbemerkt existieren und im Sinne eines Störfeldes den betreffenden Meridian beeinträchtigen und dadurch auch an weit entfernten Stellen des Körpers unter Umständen Symptome auslösen (chronischer Entzündungsprozess). Der Entzündungsherd kann jederzeit in den akuten Zustand übergehen, was oftmals mit starken Aufbissbeschwerden bis hin zu einem eitrigen Abszess mit einer Schwellung im Bereich der Wurzelspitze einhergeht.

Die moderne Behandlungsmethode ist wesentlich angenehmer und schonender als früher. Dennoch kann sich eine Wurzelkanalbehandlung über mehrere Sitzungen hinziehen, die eine Stunde oder länger in Anspruch

Bei der Inanspruchnahme aller uns zur Verfügung stehenden Mittel bestehen sehr gute Chancen, dass der erkrankte Zahn durch eine moderne Wurzelbehandlung nachhaltig gesund und entzündungsfrei erhalten werden kann.

Die Alternative wäre, den Zahn herauszunehmen und die Lücke anschließend durch eine Brücke (2 Kronen und ein ersetzter Zahn fest eingegliedert) oder ein Implantat (künstliche Zahnwurzel) und eine Krone darauf zu ersetzen.

Jein, z.B. was das Temperaturempfinden und die Warnung durch Schmerz vor Karies angeht – ja hinsichtlich des Tastempfindens, des taktilen Gefühls – nein. Diese Empfindung rührt von Nerven her, die aus dem Zahnhalteapparat kommen und erhalten bleiben, und kann sogar zu Schmerzen führen.

Der wurzelbehandelte Zahn ist schon durch die Wurzelbehandlung selbst erheblich mechanisch geschwächt und wird dazu etwas spröder. Wodurch eine mehr oder weniger stark ausgeprägten Grauverfärbung mit einhergeht. Deshalb sollten diese Zähne stets mit einer Krone oder Teilkrone versorgt werden, die den Zahn sowohl mechanisch vor dem Auseinanderbrechen wie auch vor einer stets gefürchteten Neuinfektion mit Bakterien am besten schützt.

Bedenken Sie bitte:

Ein optimal wurzelbehandelter und anschließend keramisch versorgter Zahn kann ein Leben lang seinen vollen Dienst im Mund erfüllen. Dabei etwickelt er sich nicht zu einem Störfeld. Zudem werden weitergehende chirurgische Maßnahmen wie eine Wurzelspitzenresektion höchstwahrscheinlich nicht notwendig sein. “